Friday, I’m in love ♥ – Festivalduft liegt in der Luft

Es ist wieder Freitag und somit Zeit für meinen regelmäßig erscheinenden Friday, I’m in love –Beitrag! Hierbei möchte ich mich mit Dingen, Personen und Ereignissen beschäftigen, die mich glücklich machen und die ich liebe, um so mein Bewusstsein für die schönen Dinge im Leben zu stärken.

Nebenbei streue ich vielleicht auch den ein oder anderen wissenschaftlichen Fun Fact ein, um zu ergründen, wie dieses Glücksgefühl entsteht.

I don't care if Monday's black 
Tuesday, Wednesday heart attack
 Thursday never looking back 
It's Friday I'm in love

Quelle: Lyrics von The Cure – Friday I’m in Love


Nach einer Woche Blogpause melde ich mich zurück. In den letzten Tagen hatte ich nicht wirklich den Kopf und die Zeit für meinen Blog – obwohl ich tatsächlich viele Ideen für Artikel habe. Aber manchmal klappen die Dinge einfach nicht so, wie man es gerne hätte. Wie ich ja schon hier und da erwähnt habe, stand bei mir ein Jobwechsel an. Diese Woche war es dann auch endlich so weit, ich durfte meine neue Stelle antreten – Halleluja! Allerdings hatte dieser Übergang vom alten in den neuen Job zur Folge, dass ich in den letzten Wochen unheimlich viel Arbeit zu erledigen hatte und mich nun in die neuen Themen und Aufgaben einarbeiten muss, während ich gleichzeitig noch für meine ehemalige Abteilung zur Verfügung stehe.

Aber ich hab schon früher gelernt, dass es in solchen Phasen absolut hilft, wenn man zwischendurch Ereignisse plant auf die man sich richtig freuen kann. Und so war es auch jetzt wieder:

Letzten Sonntag fuhren mein Freund und ich morgens in Richtung Eifel, um uns einen Tag lang bei Rock am Ring von bester Musik beschallen zu lassen!

Dass meine Liebe zur Musik riesig ist und ich unheimlich gerne auf Konzerte gehe, habe ich bereits in dem ersten Artikel dieser Beitragsreihe beschrieben, daher war die Vorfreude auf diesen Tag schon lange sehr groß. In den letzten beiden Jahren waren wir ebenfalls bei Rock am Ring und in beiden Fällen hatten wir leider nicht so ein Glück:   2016 zog am ersten Abend des Festivals ein starkes Unwetter auf, Blitze schlugen auf dem Veranstaltungsgelände ein und der Großteil des Festivals wurde anschließend abgebrochen. 2017 dann gab es, wieder am ersten Abend, eine Terrorwarnung, weshalb die größte Band – wegen der wir hauptsächlich angereist waren – nicht auftreten konnte. Daher hatten wir beschlossen, dieses Jahr nur hinzugehen, wenn wirklich gute Bands auftreten würden. Wir hatten Glück und da all diese Bands an einem Tag spielen sollten, entschieden wir uns dieses Mal für ein Tagesticket.

Im Vorfeld versuchten wir dann allerdings unsere Freude etwas zu dämpfen, damit wir nicht enttäuscht wären, wenn wieder etwas passieren sollte. Aber trotzdem sehnten wir den Tag herbei.

Auf einmal flogen die Tage nur so dahin und – Zack! – war das lange Wochenende da und Rock am Ring stand vor der Tür.

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Schon auf dem Weg in die Eifel hörten wir laut Musik um uns einzustimmen und als wir auf dem Parkplatz ankamen und die anderen Tagesbesucher in ihrer typischen Festivalkluft sahen, da waren die Gefühle direkt und ungezügelt da: Freude, Aufregung, Glück.

Es ist einfach immer wieder etwas ganz besonderes! Auch wenn wir uns jedes Jahr über Kleinigkeiten aufregen, seien es das ungeschulte Sicherheitspersonal, die überteuerten Preise oder die Besoffenen auf den Campingplätzen – zu denen wir ganz bestimmt nie gehörten… hust.. – macht es einfach Spaß dort zu sein. Allerdings muss ich zugeben, dass es dieses Mal doch ganz angenehm war in der Nacht vorher im eigenen Bett geschlafen zu haben und ausgeruht auf dem Festivalgelände anzukommen.

Die Bands machten fantastische Musik, die Leute waren gut drauf und die Sonne schien, was uns einen photoshopwürdigen Sonnenuntergang beschert hat.

Klar, nach 12 Stunden machen die Füße irgendwann schlapp und die Stimme lässt nach. Aber trotzdem haben wir bis zum Ende durchgehalten und gefeiert. Nachts sind wir dann zurück nach Hause gefahren, um knapp 3 Stunden später aufzustehen und zur Arbeit zu gehen.

Meine Stimme war bis auf ein heiseres Krächzen nicht wirklich vorhanden, meine Füße schmerzten selbst im Sitzen und hin und wieder musste ich meinen Kopf wieder in eine aufrechte Position zwingen – aber das war es wert! Der Tag hat uns so einen Spaß gemacht und die letzte Woche einfach vergessen lassen. So kann ich sagen, dass ich trotz Müdigkeit mit neuer Energie in die Woche gestartet bin.

Immer wenn ich zwischendurch derartige Highlights erlebe, zehre ich davon noch viel länger als nur eine Woche. Man schaut sich Bilder an, quatscht über das Erlebte, schwelgt in Erinnerungen und durchlebt die Momente und Gefühle noch einmal.

Mit diesem Artikel geht es mir nicht anders: Ich grinse gerade glückselig vor mich hin und frage mich, wo nur die letzte Woche geblieben ist und was wohl als nächstes auf mich wartet.

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Eure

Unterschrift

Jetzt seid ihr dran! Was sind eure Highlights in nächster Zeit, worauf freut ihr euch besonders?

 

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