Friday, I’m in love ♥ – Eins, zwei, Wiegeschritt

Es ist wieder Freitag und somit Zeit für meinen regelmäßig erscheinenden Friday, I’m in love –Beitrag! Hierbei möchte ich mich mit Dingen, Personen und Ereignissen beschäftigen, die mich glücklich machen und die ich liebe, um so mein Bewusstsein für die schönen Dinge im Leben zu stärken.

Nebenbei streue ich vielleicht auch den ein oder anderen wissenschaftlichen Fun Fact ein, um zu ergründen, wie dieses Glücksgefühl entsteht.

I don't care if Monday's black 
Tuesday, Wednesday heart attack
 Thursday never looking back 
It's Friday I'm in love

Quelle: Lyrics von The Cure – Friday I’m in Love


Wer in den letzten Jahren Let’s Dance geschaut hat, kenn den von Silvie Meis gerne zitierten Spruch: „Tanzen ist träumen mit den Füßen“. Der gleiche Spruch stand in großen Lettern an der Wand der Tanzschule, in der mein Freund und ich vor über sechs Jahren waren.

Abifeier

Zu der Zeit war ich gerade in meinem Abschlussjahr am Gymnasium, mein Freund mitten in der Ausbildung. Wir waren entspannt, frei und unbeschwert. Wir haben unsere Freizeit genossen und vor allem das Tanzen. Disco Fox, Walzer, Jive, Rumba, Tango, ja, auch Foxtrott… wir haben alles Mögliche gelernt und es mit Freude umgesetzt. Meine Eltern fanden immer, dass wir, sobald wir tanzten, ein Strahlen im Gesicht hatten – natürlich haben wir nicht jeden Schritt richtig gesetzt und hier und da gab es mal einen schmerzenden Zeh, aber darauf kam es auch nicht an.

Irgendwann holte uns dann allerdings der Arbeits- /Ausbildungsalltag ein und wir mussten bedauerlicherweise den Tanzunterricht aufgeben. Die Schritte unserer Lieblingstänze blieben jedoch immer in unseren Köpfen, Herzen und den Füßen und es war klar für uns, dass wir irgendwann wieder tanzen würden.

Monate und Jahre vergingen… Stress, Stress, Stress.

Dieses Jahr war es dann soweit. Freunde von uns hatten den gleichen Tanzkurs angefangen, den wir damals gemacht hatten und fragten uns nun, ob wir mit einsteigen wollten. Wollten wir. Unbedingt!

Anfang Juli schafften wir es schließlich zur Tanzschule. Nichts hatte sich verändert. Die lilafarbenen Glitzervorhänge hingen immer noch am Fenster, der Trainer war immer noch der von uns liebgewonnene und selbst der Spruch „Tanzen ist träumen mit den Füßen“ zierte noch die große Wand im Tanzsaal.

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Wir waren aufgeregt und auch ein bisschen nervös. Würden wir die Schritte noch draufhaben und würden wir immer noch die gleiche Freude empfinden? – Nun, mit den Schritten haperte es anfänglich ein wenig, aber der Spaß kam von der ersten Sekunde an, mit dem ersten Ton der Musik, zurück! Nach einer Stunde tanzen hatten wir das breiteste Grinsen seit langem im Gesicht. Wenn auch ziemlich verschwitzt, waren wir doch einfach nur glücklich.

Tanzen ist Leben

Nicht jeder mag tanzen, das ist mir bewusst. Doch trotzdem möchte ich einmal darauf eingehen, welche positiven Effekte Tanzen hervorrufen kann. Sei es nun Paartanz oder einfach nur wildes Abzappeln in der Disco.

Tanzen ist nicht nur Sport, es hat auch direkte Auswirkungen auf unseren Hormonhaushalt: Beispielweise wird das Sexualhormon Testosteron verstärkt ausgeschüttet – Schlüsse daraus könnt ihr selber ziehen – und durch die Kombination mit der Musik beim Tanzen wird das Stresshormon Cortisol gesenkt, wir entspannen uns also. Was jedoch besonders unterschätzt wird, ist die Wirkung des Tanzens auf unsere Gesundheit. Klar, Bewegung ist generell wichtig, doch durch die Komplexität, gerade beim Paartanz, wird die Motorik, unsere Aufmerksamkeit und das Langzeit- sowie Kurzzeitgedächtnis gefordert. Dies führt dazu, dass nachweislich das Risiko an Demenz zu erkranken um bis zu 76% reduziert werden kann. (Quelle: Spiegel Online) Und jetzt sag mir doch mal jemand, dass das kein Grund fürs Tanzen ist!

Aktuell ist in unserer Tanzschule Pause aufgrund der Sommerferien, aber wir üben fleißig unsere Schritte und werden auf jedenfall weitermachen mit dem Tanzen. Alleine bei dem Gedanken daran klopft mein Herz und meine Augen leuchten. Schnappt euch eure Liebsten, eure beste Freundin, den besten Freund, Schwester, Bruder, Hund, wen auch immer und fangt an zu Träumen… mit den Füßen.

Genau das werde ich mit meinem Liebsten jetzt auch tun. ♥

Eure

Unterschrift

Jetzt seid ihr dran! Tanz ihr gerne oder seid ihr eher der Typ „ich stehe an der Bar und wippe mit einem Fuß“? 🙂

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